
Praxistest in Montenegro: CamperStyle unterwegs mit Tischer BOX 230S
Wie ist es, über längere Zeit mit Pick-up und Absetzkabine unterwegs zu sein — auch abseits befestigter Straßen? Genau dieser Frage ist der Redakteur Sebastian Vogt von CamperStyle nachgegangen. Für eine Reise nach Montenegro stellte Tischer eine BOX 230S auf einem Ford Ranger zur Verfügung; die Redaktion übernahm Route, Zeitplan und Bewertung in vollständiger Eigenregie. Entstanden ist eine mehrteilige Podcast-Serie mit Reiseeindrücken, technischen Beobachtungen und einem abschließenden Fazit.
Die Route
Die Strecke führte von München über Österreich, Slowenien und Kroatien bis nach Kotor und weiter in die montenegrinischen Nationalparks — rund zwei Wochen lang, überwiegend abseits klassischer Reiserouten. Gerade dort, wo befestigte Straßen aufhörten — auf schmalen Pisten und Serpentinen im montenegrinischen Hinterland — zeigte sich, wofür die Kombination aus Pick-up und Absetzkabine gemacht ist: wendig genug für enge Kurven, robust genug fürs Gelände und jederzeit bereit, dort abzustellen, wo klassische Wohnmobile längst umkehren müssten.
Erkenntnisse aus zwei Wochen unterwegs
Anreise und Fahrverhalten
Route und Zeitplan waren im Vorfeld sorgfältig abgestimmt — dann ging es in einem Rutsch los: Die rund 16-stündige Nonstop-Fahrt führte über Nacht bis nach Kotor, wo der Ford Ranger mit aufgesattelter Kabine souverän und zuverlässig ankam, inklusive einer kurzen Kaffeepause und einem epischen Sonnenaufgang als Belohnung.
Komfort und Autarkie
Die Box 230S überzeugte im Alltag mit großzügigem Platzangebot: Die um 20 Zentimeter verlängerte Alkovenversion bringt mehr Kopffreiheit, Küche, Sitzgruppe und Stauraum sind durchdacht für die Nutzung zu zweit. Mit 100 Ah Lithiumbatterie, 120 Watt Solar, Kompressorkühlschrank, 100 Liter Frischwasser und festinstalliertem Router blieb das Team zwei Wochen lang autark im Hinterland — Campingplätze kamen nur vereinzelt für sanitäre Zwecke zum Einsatz.
Geländeeinsatz und Absetzen der Kabine
Abseits befestigter Pisten stieß niedrige Vegetation streckenweise an ihre Grenzen, und auch das Absetzen und Wiederaufsetzen der Kabine war für Sebastian als Erstnutzer zunächst eine echte Lernkurve — seine ersten persönlichen Erfahrungen mit der Absetzkabine, zwischen Erwartung und Wirklichkeit, erzählt er offen und ungeschönt.
Highlights der Reise




Das Fazit der Redaktion
Am Ende steht ein klares Fazit: Für alle, die Wohnkomfort und Autarkie mit echter Geländetauglichkeit verbinden wollen, ist die Kombination aus Pick-up und Absetzkabine genau richtig — flexibel genug für Routen wie durch Montenegro und komfortabel genug für zwei Wochen unterwegs.
